Kurzbio
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Geboren, auf gewachsen, tätig als freie Künstlerin seit 1986, seit 1994 als unsubventioniertes Musikunternehmen die Popette - gebildet zur bildenden Künstlerin, freischaffend als Sängerin, Komponistin, Musikerin, Autorin, Pop-Poetin.



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Preise + Auszeichnungen
1997 Prix Pantheon
1998 Deutscher Kleinkunstpreis - Chanson
2008 Mit-Gewinnerin des interdisziplinären Realisierungswettbewerbs operare08 der Zeitgenössischen Oper Berlin, finanziert von der Kulturstiftung des Bundes
CDs + Bücher
Privat ist modern - Songs mit Musik, 1994 (vielliebrecords)
Platzkonzert, 10/1997 (roofmusic)
Diva gut, 3/1999, Soundtrack zum Theaterstück im Hebbel-Theater, Berlin (vielliebrecords)
Damenbart, 10/2000 (roofmusic)
Damenbart, Roman, Eichborn Verlag Berlin 2000
Ortrud Beginnen, 2003 (roofmusic)
hispanoid, 3/2006 (traumton)
mich…
… gibt es virtuell auch noch anderswo: MySpace , Management , Partner
Pressemeinungen
Es ist die Trivialität des alltäglichen Lebens, dem die Künstlerin virtuos auf der Spur ist und die sie entblößt, ohne sie lächerlich zu machen.
Nordbayerischer Kurier vom 23. Juli 2007
Die Künstlerin erweist sich als bemerkenswerte Komponistin und Musikerin, deren Spektrum vom Flamenco bis zum Freejazz reicht, spielt selbst Klavier und Trompete. (…) Die Popette beherrscht die hohe Schule der musikalischen Verkleidung und verquickt die deutsche Querdenkerei zu einem diabolischen Cocktail von unverhohlener Selbstironie und Alltags-beobachtungen.
Bayerische Rundschau, vom 24. Juli 2007
Es gibt sie noch, jene Künstler, die die Tragik der Spaßgesellschaft erkannt haben und ihr auf der Bühne zu trotzen versuchen.
Hamburger Abendblatt, 6. Oktober 2005
Die „Songs mit Musik”, die sie liebevoll schnoddrig dem Publikum vorwirft, handeln von Jeep-Fahrerinnen, von der Einsamkeit, von Trennung - aber auch von „Fallobst”, dabei schafft sie, die sich selber als „penible Reimerin” bezeichnet, immer den Spagat zwischen Originalität, feiner Ironie und Poesie: „ich bin krank vor liebe ich schwank vor liebe und ab und zu versteck ich mich im schrank vor liebe ich weiß es ist zum brüllen ich könnt dir jeden wunsch erfüllen…” (…) Auch musikalisch geht sie ganz eigene Wege. Inspirieren lässt sie sich dabei vom Radio, von Platten, Musikzeitungen und Konzerten. In ihren Live-Programmen begleitet sie sich am Klavier, Keyboard, Trompete oder auch an der Wandergitarre meistens selber - sehr minimalistisch aber auch immer mit einer gewissen harmonischen Verspieltheit, die einen verzaubert und aus dem Alltag herausholt, obwohl dieser eigentlich das Thema der Lieder ist. (…) Oder noch einmal mit unvergleichlichen Popette-Worten: „Ich will etwas ausdrücken. Das will ich mit den Instrumenten und mit dem Text. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich sowohl Musik als auch Texte schreiben als auch singen kann und das alles sehr gerne und aus tiefstem Herzen tue.” Neue Musikzeitung (nmz), Juni 2003, Ursula Gaisa
Und wie wunderbar kann sie singen!
Die Welt, 07. November 2002, Kai Lührs-Kaiser
Ihr Ton ist ein ganz eigener, einer des leisen Widerstands gegen den Rest der Welt. Und, wie bei allen guten Chansons steckt auch bei Popette Betancor in fast jedem Lied eine kleine zerbrochene Welt.
Der Tagesspiegel, 31. August 2001, Jörg Königsdorf
Niemand erzählt komische Geschichten so komisch wie die Popette. Sie improvisiert, rechte Hand am Klavier, linke an der Trompete, singt von Ommas Tauben, reißt hinterhältige Witzchen und wackelt mit den viel zitierten Augenbrauen in alle Richtungen - Einzigartig!
die tageszeitung, 2001, Jenni Zylka
Angst vor Feinden kennt sie nicht. Ihre musikalische Raffinesse schützt sie wie eine kugelsichere Weste. (…) … und wenn irgendwann einmal beispielhafte Hervorbringungen der Erdenbewohner in den Äther geschossen werden: Ihr Werk wird dabei sein.
Bonner Generalanzeiger, 07. Oktober 2000, Wolfgang Schlüter
Die Betancor elektrisiert mit ihrer intelligenten, subtilen Kunst - eine gewitzte Poetin am Piano, die mit Sezierblick die Absurdität von Denken und Tun freilegt. Eine raffinierte Entertainerin von ganz spezieller Klasse. Hamburger Abendblatt, 1997
Bildlich gesprochen knallt Kunst ungebremst auf die Fresse.
Weser Kurier, 1995
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