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Ich Mein Dich – Die neue Platte ist da!

12 Jazz-Standards germanized / Studio und Live / Vinyl mit Downloadcode*

Ich Mein Dich

Segeln (Betancor), Mein Schiff (My Ship, Kurt Weill und Ira Gershwin), Engelsgleich (Angel Eyes, Matt Dennis, Earl Brent), Du brauchst nicht (Well you needn‘t, Thelonius Monk), Mittelstück (Betancor), Ich mein dich (I mean you, Thelonius Monk, Coleman Hawkins), Die Blume ist ein lieblich Ding (A flower is a lovesome thing, Billy Strayhorn), Wo bist du hin (Ruby my Dear, Thelonius Monk), Schlechtes Benehmen (Ain‘t Misbehavin‘, Fats Waller, Andy Razaf), Anthropologie (Anthropology, Charlie Parker, Dizzie Gillespie, Walter Bischop), Für auf‘n Weg (One for my Baby, Johnny Mercer, Harold Arlen),

Gesang: Uschi Brüning – Text, Musik, Gesang: Betancor – Klavier: Christian von der Goltz – Trompete + Euphonium: Martin Klingeberg // Kurtmusik by Kurtbuero / LC 30080 // ET 20.09.2020

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* = Was ist ein Downloadcode? Mit der LP bekommt man einen eigenen Downloadcode. Wenn man diesen in den Browser eingibt bekommt man die 12 Lieder als Dateien. Die können im Player abgespielt oder natürlich auch auf eine CD gebrannt werden. Die neue Langspielplatte ist also ein „4in1“: Das Cover ist zum Angucken, die Rückseite mit allen Texten zum Mitsingen, die Platte zum Abspielen und die Dateien für die mobilen Geräte oder um eine CD zu brennen!

Brüning und Betancor – das ist ein Duo, das von der Weltgeschichte nie vorgesehen war. Uschi Brüning, Jahrgang 1947, ist die Heroine des DDR-Jazz. Ihr langjähriger Bühnenpartner Manfred Krug schwärmte ebenso von ihrer Stimme, wie Ulrich Plenzdorf, der der damaligen Sängerin der Klaus-Lenz-Band in „Die neuen Leiden des jungen W.“ ein Denkmal setzte. „Wir kommen beide aus abgehängten Gegenden“, scherzt Susanne Betancor, um zu erklären, warum Brüning und sie sich als Bühnenpartnerinnen mit Ost- und West-Prägung so gut verstehen. Die Musikerin, Texterin und Komponistin, Jahrgang 1964, wurde in Essen geboren und hat in Berlin eine 25 Jahre währende, vielfach preisgekrönte Karriere als Popette hingelegt. Die dann 2015 beendet und zwischenzeitlich ein Studium für zeitgenössische Komposition in Luzern absolviert. Ein für Zwei eingerichtetes Programm Brüning habe sie zurück auf die Bühne und aus der Unterhaltungsfalle gelockt, erzählt Susanne Betancor. Ihre Stimme lappe mehr ins Ironische. „Uschis Stimme gibt meinen Texten Tiefe.“ Ursprünglich hatte sie nur Künstler gesucht, die ihre Lieder singen wollen und auf Vermittlung des Jazz-Schlagzeugers Michael Griener dann 2017 Uschi Brüning kennen gelernt. (…) Dank gegenseitigen Gefallens wurde aus dem Kontakt dann ein ganzes, für Zwei eingerichtetes Programm. Tatsächlich haben die verspielten Texte und reduzierten Arrangements von „Ich mein Dich“ wenig mit populären Eindeutsch-Projekten wie Stefan Gwildis’ Deutschsoul zu tun. Das liegt auch an Christian von der Goltz am Klavier und Martin Klingeberg an Trompete und Euphonium, die die phrasierenden und scattenden Ladies so lyrisch wie kontrapunktisch begleiten. Jazzstandards verdeutscht Ob „Ornithology“ von Charlie Parker, Miles Davis’ „All Blues“ oder die Titelnummer „I Mean You“ von Thelonious Monk – in Betancors und Brünings Interpretation bekommen die nunmehr betexteten einstigen Instrumentals eine mal kuriose, mal poetische Frischzellenkur verpasst. Die ernsthafte Brüning und die schalkhafte Betancor, sie sind ein herzliches, heute generalprobenhaft wuschiges und musikalisch überraschend gleichrangiges Paar. Amüsant auch deshalb, weil Betancor „Ursula“ charmante Moderationen widmet: „Bei Uschi Brüning wird jeder Buchstabe zum Alphabet.“ Dass die so umworbene am liebsten solo auf der Bühne steht, hat sie zugunsten von Betancors Eindeutschungen zeitweilig beiseite gestellt. Sicher habe auch sie ihr Leben lang der These angehangen, dass Deutsch eine sperrige Gesangssprache sei, erzählt sie vor der Show. Doch Betancors um die Ecke gedachten Texte hätten sie überzeugt. „Jetzt muss ich zum ersten Mal in meiner Muttersprache Farbe bekennen.“ Die zum Klingen zu bringen, wolle nicht nur gelernt, sondern müsse auch empfunden werden. Und zwar besser gemeinsam mit der Autorin und nicht allein auf der Bühne. Die sonst so introvertierte Uschi Brüning wirkt amüsiert und gelöst. Auch wenn es den Schmerz nicht mildert, dass ihr Partner in Musik und Leben – „Luten“ Petrowsky – inzwischen zu gebrechlich ist, um aufzutreten. Brüning selbst ist seit 50 Jahren im Geschäft, tourt mit mehreren Programmen und freut sich über die Resonanz auf ihre gemeinsam mit Krista Maria Schädlich verfasste Biografie.

Der Tagesspiegel, Gundula Bartels, 16.01.20

Alles in allem sind es konzentrierte Einspielungen geworden, mal elegant-swingend und mal sperrig, die beim Zuhören mit ihren sorgsamen Übersetzungen die ganze Aufmerksamkeit des Publikums einfordern. Dies ist, auch wenn das abgedroschene Label „Jazz-Standards“ es vielleicht nahelegt, keine Fahrstuhlmusik. Die deutschen Texte sind sehr poetisch geraten, zum Teil salopp, und stehen den Melodien nicht im Weg. (…) Eigenwillig ist auch die instrumentelle Besetzung. (…) Ohne das festigende Korsett einer Rhythmusgruppe können die Songs atmen, sich mit ihren zum Teil komplexen Melodien entfalten, und es bleibt stets eine intime Bar-Jazz-Stimmung erhalten. (…) Hier singen die beiden im Chor, was den Kontrasteffekt aus spielerischer Leichtigkeit und höchster Genauigkeit noch verstärkt. Mit dem Bepob-Klassiker „Anthropology“ von Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Walter Bishop wagt sich das Duo noch an eine weitere solche aberwitzige Nummer heran, die in ihrer Melodieführung den Launen hochvirtuoser Instrumentalisten folgt. Aber nichts kann Uschi Brüning und Susanne Betancor aus der Spur werfen.

MOZ, Boris Kruse, 8.10.20

Betancor Mein Herz will sich schlagen 2015_Cover 300x300_rgbMein Herz will sich schlagen

13 Songs auf die Liebe

Schön, Du bist alles, Sediert fall ich nicht auf, Geträumt (von der Leyen), Vorbild, Atlas + Welt, Ich steh hinter dir, Ich warte auf die Liebe, Halluzinationen, Baggersee, Schwer, Wirtschaftsteil, Kurzbio

Betancors sechstes Album: sie fürchtet, es ist ihr Bestes. Aufgenommen mit ihren Lieblingsmusiker*innen im schönen Greve Studio in Berlin Schöneberg. Reggae-Swing und Balladen! Man schmilzt.

Text + Musik, Gesang, Pianet, Bassklarinette: Betancor – Schlagzeug: Based – Gitarren: Dirk Berger – Klavier + Gesang: Clara Haberkamp – Kontrabass + Gesang: Ulla Oster // Kurtmusik by Kurtbuero 2014 / LC 30080 / Gefördert vom Deutschen Komponistenverband

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Betancorband_Credit Volker Greve_300dpi
vlnr – Haberkamp, Based, Betancor, Oster, Berger (09/14)

kein Islandkein Island

12 Songs – Polytonaler Kammerpop by Betancor 2012

mitten durch, faul und feige, Fallobst, alles egal, kein Island, K-pü, desolat, öfter mal vom Boden essen, schief, im Taxi von Köln nach Gelsenkirchen, Heim is wo, trüb

Text + Musik, Gesang, Piano, Trompete: Betancor – Tenorsaxofon: Tobias Delius – Posaune: Matthias Müller – Perkussion: Joe Bauer – Gitarre: Dirk Berger – Violine: Matthias Leupold / Kurtmusik by Kurtbuero 2012 / Co-Label popappeal / LC 11449

Diese Platte ist so beunruhigend pittoresk wie das Coverfoto von Christine Fenzl. Hier schöpft Betancor aus dem Tümpel in sich und ab und zu gleißt etwas von oben, Streicherminiaturen von Rainer Rubbert und plötzlich singen noch mehr, Delius und Müller. Bauers original Tom Waits Set aus Black Rider pumpt und peitscht, Bergers Gitarre sägt und Betancors sprödes Klavierspiel wird gefeatured vom herrlichen Steinway des BKA. Denn dort wurde die Platte aufgenommen von Sven Ihlenfeld, der hier alles gab.

„CD des Monats“ 02/2012 – Liederbestenliste >

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Hispanoidhispanoid

Betancorband, Traumton Musikverlag 2006

Marimacho, Soledad, Schönheit, Zweifel, Universal Tellerwäscher, Mundo Material, Hausverbot by h&m, Kämpfer, Libertango, Sitzclub, Streich mich, Volver, LTU-Palma-Shuttle-Express, Balneario 14, Hau, K-Suppe, Ja, schon. Irgendwie, Verschwinden

Text + Musik, Gesang, Piano, Trompete: Betancor – Gitarre: Dirk Berger – Bass: Beat Halberschmidt Percussion: K.F. Mews – Chorusline: Halberschmidt, Berger, Betancor, Marcus, Mews / Verlag GEMA LC 05597

Betancor zog Konsequenzen aus ihren Wurzeln und spielte mit exzellenten Kollegen diese runde Platte ein. Beatle mässig live im Kreis. Die zweisprachige CD. Vielschichtig und doch aus einem Guss! Nicht zuletzt dank des umwerfenden Traumton Studios und des einzigartigen Betancorband Sounds. Bottleneck klirrt auf Parkett und diese Stimme…woran erinnert die sich…?

“Jedenfalls ist ‘hispanoid’ sehr viel mehr als ‘nur’ ein Album mit leitmotivisch aneinander gereihten Songs. Es sind komplexe Welten, die sie in diesen brüchigen Kurzgeschichten entwirft, man findet nicht mehr so leicht aus ihnen heraus. Und die merkwürdig zerstückte und doch stets rhythmische und suggestive Musik tut das ihre dazu, dass man am Ende den roten Faden in diesem Labyrinth nicht mehr vermisst, sondern sich den Betancor-Erzählungen aus dem Weltalltag der Epoche bereitwillig hingibt.”
Helmut Hein, nmz 06/2006

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DamenbartDamenbart ¡MOMENTAN NICHT LIEFERBAR!

Roof Music 2000

Ich lach mich schief, Wilgefortis*, Kühler Sommer, Azzurro, Lieder mit Bart*, Liebesbriefe 1&2*, Die Ballade von den 24 Std und dem Damenbart, Das Ruhrgebiet*, Im Taxi von Köln nach Gelsenkirchen, Dean Martin in Rio Bravo*, Jeep, Endiva*, Der moderne Karnevalssong*, Fallobst, Pause (Jazzkritiker instrumental), Liebesbrief 3*, Wenn man verliebt ist*, Fernsehköche staunen, Enthebelung*, Alles vergeben, Alle singen, Margarethe Knilling*, Hipp Hopp

* = Moderationen, nur auf Album – Text + Musik, Gesang, Klavier, Trompete, Sampler: Betancor / Verlag Roof Music GmbH / RD 2033100

Hier sitzt man in der ersten Reihe und erlebt live einen ganzen Solo-Abend von Betancor.die Popette. Herrlich aufgenommen und rasant geschnitten vermittelt sich die feurige Atmosphäre der Ein-Frau-Show in der Kalkscheune Berlin. Damenbart.das Programm mit dem virtuellen Schnäuzer. Denn nur wer einen Makel hat, kann sich selbst befreien. Von sich.

“…die habe ich mir von vorne bis hinten angehört!”, ein anonymer Hörer

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PlatzkonzertPlatzkonzert ¡MOMENTAN NICHT LIEFERBAR!

Roof Music 1997

Ich ruf nie zurück, Lieblingsfreiluftbetätigung, Wurst + Bier, Familie Klopp, Kairo, November, Mal eben zwischendurch, Tick Tack Omma, Halbspanierin, Volver, Parkverbot, Tauben grillen, Palomas Fritas, Piensa en mi, Der Katalane an sich, Jazzkritiker, Hau, Canarische Tomate im Unterholz, Für auf’n Weg

Text + Musik, Gesang, Fender Rhodes, Orgel, Yamaha Keyboard, E-Gitarre, Timple, Roland drumcomputer, Perkussion, Klarinetten, Saxophone, Trompete: Betancor – LIVE Klavier: Rolf Hammermüller + Betancor – (November) Bass: Hartwig Nickola – Drums + Mundposaune: Rudi Neuwirth / Verlag Roof Music GmbH / RD 973371

Auf dieser CD manifestiert sich Betancors Faible für low-fi. Im Heimstudio Popettenhausen kreierte sie privat und autonom eine extrem abwechslungsreiche CD. Alle Instrumente spielte sie selbst, komplementär hierzu gibt es Live-Aufnahmen mit ihrer damaligen Band aus dem BKA-Theater Berlin. Platzkonzert war CD des Monats der Musikzeitschrift „Fachblatt”.

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Privat ist modernPrivat ist modern ¡VERGRIFFEN!

Songs mit Musik, viellieb records 1995

Ich bleib zu Hause, Krank vor Liebe, Tisch 13, Rote Rosen, Ich hab dich verlassen, Alles vergeben, Danke, Fehl am Platz, Halluzinationen, Ohne Mumm vor mich hin, Glaub mir Baby, Ich seh gut aus, Kopf hoch, Morgen früh

Text + Musik, Gesang, Klavier, Orgel, Klarinetten, Saxophone, Trompete: Betancor – Schlagzeug + Mundposaune: Rudi Neuwirth – Kontrabass: Hartwig Nickola – Gitarren, Banjo, Bongos + Mischpult: Stoppok / Verlag c.s.t.Musik – Produzent Stoppok / GEMA LC 5562

Privat ist modern, das gilt heute mehr denn je. Gemeint ist jedoch nicht der Drang zur zwanghaften Veräußerung privater Belange, sondern der Rückzug nach Innen. Die Entziehung bei gleichzeitiger Selbstbeobachtung, der Autovoyeurismus, die Selbstausspähung. 14 Oden ans Private – jede schon fast ein Klassiker – und ein eigenes Genre: Kammerpop. Musik auf engstem Raum über e(ä)ngste Räume.

“Auf ‘Privat ist modern’ singt die Berlinerin unaufdringlich, charmant und gewitzt den von ihr so genannten Kammerpop…Die Texte sind einfach, weltklug und poetisch, Alltagsgeschichten im Sprachfluss, ohne ambitiösen Konstruktionseifer. Das entscheidende Moment aber: Es sind Lieder, Chansons mit Musik. Produziert von Stefan Stoppok, der ja viel von Musik und Witz versteht.” Rolling Stone 05/95

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